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Stimmungsmacher

Ambitionierte Dirigenten sehen es nicht ungern, wenn die Stimmung bereits während der Musikübung auf ein anständiges Niveau steigt und nicht erst in der Beiz ihren Höhepunkt erreicht. Das Posaunenregister hat diesbezüglich eine immense Verantwortung zu tragen und es ist schon oft beobachtet worden, dass selbst tapfere Musikanten unter dieser Belastung zerbrochen sind. Wie kann dem vorgebeugt werden?

Nun, der aufgeweckte Heimwerker / die ausgeschlafene Bastlerin bestellt für 119 sFr. beim SBE (zum Kontakt) einen kompletten Bausatz, verkauft für 125 sFr. das Stimmgerät und trinkt in der Brasserie 2 Bierchen (eine klassische win-win-win-Situation). Drei Tage später wird mit Schlagbohrmaschine, Lötanlage und Rohrzange an der Posaune herumhantiert, bis in der zugeschickten Plastiktüte keine Teile mehr übrig sind. Und was macht das Ding? Der kleine Aufsatz (vgl. Abbildung) bewirkt bei entriegeltem Gerät nach jedem Halbtonschritt ein Einrasten des Zuges (A), indem die Kugel (4) durch die Federkraft der Feder (3) in die passende Rille gedrückt wird. Die Rändelschraube (1) erlaubt eine stufenlose Feineinstellung von Anfänger bis Virtuose. Bei der Stufe Anfänger wird die Schraube (1) bis zum Anschlag geschraubt und der Zug (A) muss mit grossem Kraftaufwand gezogen werden. Der Posaunenschüler kann sich so die richtigen Positionen mühelos einprägen. Bei der Stufe Virtuose wird die Schraube (1), die Feder (3) und die Kugel (4) aus der Büchse (2) entfernt und ein feines, lockeres Ziehen ist gewährleistet, umso mehr, als nun die Büchse als Schmiernippel dient. Dabei wird die Zugsalbe - erhältlich in jeder guten Apotheke - nach dem elmex-Prinzip (Tube auf den Kopf stellen) direkt auf die Posaune geschraubt.

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Rasterposaune